Auf zu den kleinen Preisen – Rabat

Unsere Gruppe konnte sich schnell auf Anreisetag und ungefähre Route einigen. Das mit der Rückreise hat etwas länger gedauert. Erst wirkte es, als wäre Frank der erste, der uns verlassen müsste, am 6. Januar, um am 7. wieder arbeiten zu können. Ich wäre mit den Mädels noch nach Casablanca und evtl. Rabat gefahren, und wir dann zu dritt mit der Fähre zurück nach Spanein. Dann bekamen die Mädels einen Flug von Fes nach Malaga am 5. Januar mit Ryanair. Und Frank hat einen Flug am 6. von Casablanca aus bekommen (es war nimmer viel frei, insgesamt). Er wäre dann von Fes aus mit dem Zug nach Casa gefahren, oder mit Zwischenstopp in Rabat. Was wollte ich? Ich stellte fest, dass ich auch nicht noch mehrere Tage in einer der Städte verbringen wollte, und auch nicht an den Strand. Also entschlossen sich Frank und ich, am 5. die Mädels in Fes zurückzulassen, und noch über Rabat nach Casablanca zu fahren. Von dort aus fliegt Frank heim, und ich fahre am nächsten Tag mit Zug nach Tanger zur Fähre. Also brechen wir am 5. früh morgens auf, und fahren zügig auf der Autobahn nach Rabat, teilweise im strömenden Regen. Rabat ist die Hauptstadt, bekannt für den Hassan-Turm, ein Mausoleum, eine verwinkelte Medina, Königspalast und die Kasbah des Oudayas. Das würden wir wohl an einem Tag schaffen, dann Abends noch nach Casablanca huschen und in Rick’s Café etwas Tourismus-Nepp über uns ergehen zu lassen.

So kommt es auch im wesentlichen. Wir besichtigen den Hassan-Turm und das Mausoleum (praktischerweise direkt nebeneinander) in einer Regenpause, Essen zu mittag, und fahren dann zu der Kasbah (hier ist es eine von Mauern umgebene Siedlung auf einem Hügel an der Flußmündung, mit weiß gekalkten Häusern und interessanten Türen). Der Regen droht ständig. Die Medina schenken wir uns, wird schon nicht sooooo anders sein als die anderen, und der Palastgarten schreckt uns mit einem Zwangsführer ab. Wir haben übrigens die Preise für Souvenirs verglichen: Kein Rabatt in Rabat.

Über einen Umweg an den Plage de Sable d’Or (Betrug: Der Sand ist gar nicht aus Gold) fahren wir nach Casablanca. Die Strecke bis zum Hotel ist noch weitesgehend entspannt. Am Abend noch etwas Spannung mit dem Mietwagen, einen abendlichen Besuch an der drittgrößten Moschee der Welt, und Abendessen bei Rick’s – alles in anderen Beiträgen.

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